
„Pfanneberg“ - der Spezialist für Gastgewerbe und Nahrungshandwerk - ist bekannt für moderne, pädagogisch aufbereitete Lehrmaterialien für die berufliche Aus- und Weiterbildung.
Die Wurzeln des Fachbuchverlags reichen zurück bis ins Jahr 1870, als die Heinrich-Killinger-Verlagsgesellschaft in Nordhausen im Harz entstand.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es 1949 unter dem Namen Fachbuchverlag Dr. Pfanneberg in Gießen eine Neugründung.
Seit 1997 gehört der Fachbuchverlag Pfanneberg zum
Verlag Europa-Lehrmittel,
einem der führenden Verlage im Bereich der beruflichen Bildung.
(=> zur Verlagsgeschichte)
Schwerpunkt des Verlagsprogramms sind die teilweise seit Jahrzehnten bewährten Schulbücher für die Ausbildung in Gastronomie und Nahrungshandwerk.
Zusätzlich verlegt Pfanneberg eine kleine Palette renommierter Fachbücher für die Meisterausbildung, die von Fachleuten sehr geschätzt werden.






Der
Fachbuchverlag Dr. Pfanneberg wurde 1949 in Gießen gegründet. Er führte das Programm des 1945 zerstörten Heinrich-Killinger-Verlages (Nordhausen und Leipzig) weiter, der Veröffentlichungen für ernährungswissenschaftliche, handwerkliche und technische Berufe herausbrachte. In den 70er Jahren spezialisierte sich Pfanneberg auf die Schul- und Fachbücher der Gastronomie und des Nahrungshandwerkes. Nachschlagewerke wie „Das Lexikon der Küche“ und Auguste Escoffiers „Kochkunstführer“ haben seit Generationen ihren festen Platz in Profi-Küchen. 1997 übergab Verlagsgründer Dr. Pfanneberg sein Lebenswerk dem Verlag Europa-Lehrmittel, der als Verlag für die berufliche Aus- und Weiterbildung ebenfalls mehr als 50 Jahre Erfahrung mit der Herausgabe von Lehr- und Lernmitteln vorweisen kann. Seither wurde das Programm konsequent ausgebaut und die Titel wurden modernisiert. Dies geschah und geschieht auch in Zukunft mit der Zielsetzung, die Aus- und Weiterbildung mit kompetenten Schul- und Fachbüchern zu begleiten und damit einen Beitrag zur beruflichen Qualifizierung zu leisten.
1870 | Gründung der Heinrich-Killinger-Verlagsgesellschaft in Nordhausen/Harz und Leipzig. Herausgabe hauptsächlich von Konditoreibüchern, die auch in den nachfolgenden Jahren im Verlagsprogramm dominieren. |
|---|---|
1911 | Die Reihe „Kochkunstbibliothek“ wird herausgebracht. Die Sparte Gastronomie wird systematisch erweitert. |
1918 | Hinzunahme von technischen Werken. |
1922 | Lizenzvertrag mit dem Verlag Flammarion, Paris, über die einzige deutschsprachige Ausgabe von Auguste Escoffiers „Kochkunstführer“. |
1927 | „Die Kalte Küche“ von Carl Friebel erscheint in erster Auflage. |
1937 | erscheint erstmalig „Der Kochlehrling“ von Carl Friebel (der Vorreiter des heutigen „Der junge Koch/Die junge Köchin“). Ankauf der Verlagsrechte für die 6. Auflage des „Herings Lexikon der Küche“. |
1945 | wird der Heinrich-Killinger-Verlag durch einen Bombenangriff komplett zerstört. |
1949 | führt der Schwiegersohn Dr. Günther Pfanneberg den Verlag unter eigenem Namen in Gießen fort. Seitdem ständige Aktualisierung bewährter Werke, Aufnahme von neuen Verlagstiteln und schwerpunktmäßiger Aufbau grundlegender Berufsschulbücher für das Gastgewerbe. |
1958 | erscheint das |
1959 | Die Gastronomische Akademie Deutschlands e. V. (GAD) wird in Bad Soden im Taunus gegründet. Ihre Ideenträger waren Eugen Lacroix (1886-1964) und Walter Bickel (1888-1982). Dr. Pfanneberg ist Gründungsmitglied. |
1970 | Die erste Auflage von Egon Schilds „Der junge Bäcker“ löst das bisherige gleichnamige Fachbuch von Heiner Peters ab. |
1974 | „Der junge Koch/Die junge Köchin“ erhält die GAD-Goldmedaille. |
1982 | Mit der 1. Auflage der „Grundfachkunde für das Gastgewerbe“ und den Zusatzbänden bringt Pfanneberg nun auch Schulbücher für die neuen gastronomischen Berufe. |
1990 | Die 20. Auflage des „Herings Lexikon der Küche“ erscheint als Jubiläumsausgabe. Aus der Grundfachkunde für das Gastgewerbe und den Zusatzbänden entstehen in der Tradition des „Jungen Kochs“ die neuen Titel „Der junge Restaurantfachmann“, „Die junge Hotelfachfrau“ und „Die junge Fachgehilfin“. |
1997 | übergibt Verlagsgründer Dr. Pfanneberg sein Lebenswerk dem Verlag Europa-Lehrmittel. |
1998 | Pfanneberg goes online. |
1999 | „Restaurant & Gast“, „Hotel & Gast“ und „Fachkraft & Gast“: Neue Titel als Nachfolger für die „jungen“ gastgewerblichen Schulbücher - mit neuem Layout und durchgehend farbig. |
2002 | erscheint „Herings Lexikon der Küche“ erstmalig als CD-ROM. |
2005 | „Der junge Koch/Die junge Köchin“ wurde über 500.000 Mal verkauft. In Kooperation mit Teubner Foodfoto erstellen Reinhold Metz und Hans Szameitat „Die Kalte Küche“ völlig neu. |
2006 | überreicht die GAD Metz und Szameitat die Goldmedaille für „Die Kalte Küche“. |
2007 | „Der junge Koch/Die junge Köchin“ geht als Medienpaket mit CD und Web-Support in die 32. Auflage. |
2008 | Mit „Restaurant & Gast“, „Hotel & Gast“ und „Fachkraft & Gast“ sind die Bücher der Fachbuchreihe „Fachwissen Hotel - Restaurant - Küche“ nun komplett als Medienpakete erhältlich. |