Modifizierte Stärke

Modifizierte Stärke ist ein Vielfachzucker (Polysaccharid). Stärke (und deren Fraktionen wie Amylose oder Amylopektin) aus z. B. Mais, Weizen oder Kartoffeln wird durch physikalische und chemische Behandlung wie Extrudieren, Vermahlen, Erhitzen, Sprühtrocknung oder Säurehydrolyse verändert.

Modifizierte Stärken besitzen unterschiedliche Fähigkeiten. So erhöht gemahlene Stärke die Quellfähigkeit von kalten Flüssigkeiten, die außerdem für enzymatische Reaktionen empfänglicher werden. Einige Stärken (wie acetyliertes Distärkeadipat) können die Viskosität von Teigen unter Hitzeeinwirkung im Backofen stabilisieren, weil sie deren Austrocknung verhindern, andere wirken als Fruchtgeschmacksverstärker. Wieder andere sind dünn kochend. Physikalisch modifizierte Stärken genießen bei vielen Anwendern das Image des „reineren“ Produkts gegenüber den chemisch modifizierten Stärken.

Modifizierte Stärken sind gesundheitlich unbedenklich.

Verwendung in der Industrie:
Brot, Suppen, Fruchtzubereitungen, Glasuren

Verwendung in der Küche:
Gelifikation

Produkte:
Gelcrem (Sosa), Nastar (Georg Breuer)

 
 
zum Seitenanfang

NEU: 34. Auflage 2011

679 Seiten,
zahlreiche Abb.,
4-farbig,
18 x 25,5 cm,
geb., mit CD
Best.-Nr.: 04038

zur Bestellung

Aus der Redaktion

Antibiotikaresistente Keime - nicht nur in Krankenhäusern ein Problem! »
27.02.2012

Nach längerer Zeit ein neuer Beitrag von Dr. Keweloh für unsere Unterrichtsreihe zu Hygienethemen. Thema diesmal: Multiresistente Erreger - MRSA.


Fukushima - droht Gefahr durch die freigesetzte radioaktive Strahlung? »
30.05.2011

In einem weiteren Artikel zu einem aktuellen Thema erläutert unser Autor Dr. Heribert Keweloh die Hintergründe.


34. Auflage "Der junge Koch/Die junge Köchin" erschienen »
12.04.2011

Die neue Auflage ist erschienen und wird ab Mitte April 2011 ausgeliefert. Moderate, aber wichtige Änderungen gegenüber der bisherigen Auflage - trotzdem können beide Auflagen nebeneinander im Unterricht eingesetzt werden, da sie...