Das Garen im Sous-Vide-Verfahren wurde ursprünglich in den Siebzigern von den beiden Franzosen Georges Pralus und Bruno Goussault entwickelt und bedeutet wörtlich übersetzt „unter Vakuum“.
Heute wird das Verfahren dazu benutzt, die Zutaten unter Vakuum in einem Plastikbeutel zu verschließen und dann bei niedrigen Temperaturen langsam zu garen - manchmal mehr als 24 Stunden.
Das Ergebnis überzeugt durch hervorragende Beschaffenheit und feinen Geschmack.
In der Molekularküche wird darüber hinaus noch eine zweite Variante des Sous-Vide-Garens eingesetzt: Aromaübertragung und Aromakonzentration ohne Garprozess in vakuumiert verschweißten Folien.
Hierbei wird der durch den Sauerstoffentzug entstehende Druck auch noch dazu genutzt, wässrige Grundprodukte wie Obst nicht nur aromatischer zu machen, sondern auch bedeutend fester.
Für die Molekularküche bedeutet das Sous-Vide-Verfahren daher unvergleichliche Aromen und Texturen sowie problemloses Garen auf den Punkt, begleitet von handfesten wirtschaftlichen Vorteilen.
In der Profiküche erschließt das Sous-Vide-Verfahren zusätzliche neue Wege – insbesondere Catering und Buffetvorbereitung profitieren davon.
Zusätzlich wird die Sous-Vide-Lagermethode (d. h. „Cook & Chill“) mehr und mehr für die Zubereitung und das anschließende schnelle Abkühlen von Gourmetgerichten eingesetzt. Vor dem Servieren wird das Gericht in den Originalbeuteln erwärmt. Als klarer Vorteil ergibt sich hieraus eine längere Haltbarkeit des Gourmetgerichts ohne Qualitäts- bzw. Geschmacksverlust.
Vorteile
Videos zum Sous-Vide-Garen bei Julabo ansehen
Comeback von Sous-Vide: Ein Artikel aus „ Küche“ 1/09
Mehr Informationen auch bei der Darstellung der Geräte zum Sous-Vide-Verfahren:
Digital Water Bath - fusionchef by JULABO
Vakuumiergerät
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